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Healing History, 31.10.-02.11.2014
Was kann ich tun angesichts der großen Konflikte und der Kriege auf unserem Planeten? Hauptsächlich diese Frage führte mich zum Healing History Seminar. Durch mein Studium der prozessorientierten Psychologie bin ich besonders daran interessiert, mehr über das Facilitieren von Gruppen zu erfahren. Dazu hatte ich an diesem Wochenende reichlich Gelegenheit. Alleine die Tatsache, hier Menschen mit verschiedensten ethnischen, nationalen und historischen Hintergründen zu treffen, empfinde ich als große Bereicherung. Die große Offenheit der Seminarmitglieder, ihre persönlichen Geschichten und die ihrer Familien zu erzählen, schuf eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und des Vertrauens. Die Beziehungen, die während unserer gemeinsamen Diskussionen, den Gruppenprozessen und auch der Arbeit in unseren Kleingruppen entstanden, gaben mir Einsicht in mir fremde Welten, waren Inspiration, aber auch Herausforderung. Nicht nur einmal geriet ich selbst an meine Grenzen, spürte Ablehnung, Wut, große Traurigkeit und Schmerz über so viel inneres Leid. Die besondere Atmosphäre des Seminars, der persönliche und engagierte Einsatz der SeminarleiterInnen, aber auch die gute Betreuung durch unsere Facilitatoren in der Kleingruppe halfen mir, meine verschiedenen Gefühle anzunehmen und mitzuteilen. Diversity work wurde nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis erfahrbar! Meiner Meinung nach war das eine Stärke dieses Seminars: interessantes Wissen wurde vermittelt, bei dem der Praxisbezug aber niemals verloren ging. Innere Arbeit half mir, meinen ganz persönlichen Bezug zu den Themen zu entwickeln und zu vertiefen. Die Interaktionen mit der Gruppe wiederum machten mir klar, dass meine persönlichen Erlebnisse weit mehr sind als nur persönlich; sie sind Teil einer viel universelleren Erfahrung, die über Länder und Generationen hinausreicht. Selbst Teil dieses Seminars zu sein machte mich ein Stückchen mehr zum Teil der Welt. Es tat mir gut zu spüren, dass meine Anwesenheit eine Bedeutung für andere hat und dass unsere Unterschiedlichkeit eine Bereicherung für alle darstellt. Was auch nicht gefehlt hat: Spaß und Humor! Die schöne Idee, einen Abend gemeinsam mit Geschichten erzählen zu verbringen, hat mir sehr gefallen. Während des Seminars verspürte ich ein großes Bedürfnis nach Bewegung. Ich konnte die Inhalte nicht nur intellektuell oder emotional aufnehmen; mein Körper wollte sich auch ausdrücken können. Ich nehme diese Erfahrung als Inspiration, über die Rolle unserer Körper in „Healing History“ nachzudenken. Ein Satz, der mir besonders hängengeblieben ist: „Don’t measure change only on the conscious reality level. Change takes place also on the dream and essence level.” Für diese besonderen Tage, die für mich ein Highlight in diesem Jahr waren, möchte ich von ganzem Herzen danken.
-Rita Schaeper
Seminar Feedback - HH Bonn
For me the seminar was really incredible. it was a great insight to realise that what I was dealing with was not only mine, but that it belonged to my family and history, and also that so many other people from other countries and backgrounds had to deal with similar things.
Seminar Feedback - HH Bonn
I want to thank you so, so much for a totally incredible seminar. I’m so grateful to have been part of that group and I’ve learned so much – that I couldn’t have learned in any other way.